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Sonntag, 19. Juli 2009

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Stofflicher Gedanke

Unsichbarer Schatten ergriff hauchzart Prophelia und ein raunender Ton von Stimme drang in ihren Geist berührend die Gedanken zu belehren, zu erklären der Funktionen der Formen und ihrer Wesenheiten in Bewegung, wie zuvor es zu Merlin flüsternd sang. Gestaute Auren dehnten sich nach außen, öffneten sich pulsierend sanft explodierend auflösend. Propheleas Busen hebten sich und ein tiefer Atem sog sich in ihre beiden Lungen. Aus ihren Augenwinkeln heraus sah Sie wie sich die weibliche Figur am mittleren Tore unmerkbar zu verändern schien und wandte sich zu Tor um. Prophelea sah wie sich die Figur fließend zu einem androgynen Wesen und wieder zurück wandelte, und wieder zu einem androgynen Wesen, stetig fließend hin und her. Nach einer unbestimmten weile derartigen Schauspiels ging Prophelea hinaus vor dem steinernen Hügelbaus. Es hatte sich etwas kaum merklich an ihr verändert und Sie schaute an sich hinunter und erblickte sich wiederum in einen anderen Körper. Sie war nun wohlgeformt mit langen wallenden blondgoldenen Haar und durchtrainierten athletischen Figur. In ihrer rechten Hand blitzte ein funkelndes Schwert, auf ihrem Haupt saß ein goldener Helm und um ihren Körper und Hüften wandt sich ein amazonen gebundenes kurzes Röckchen aus samtenen ledernden unbekannten Stoffes. Kyra fühlte sich schwach das Schwert zu heben, kraftlos zog Sie den Helm von ihres Kopfes und ließ es zu Boden fallen. Gleichfalls ließ Sie auch das Schwert aus ihrer Hand gleiten und es fiel neben ihr, zu ihren Füßen, neben den Helm auf den weichen Boden. Schwach dem Kampfe mit dem Kyra niemals zu tun hatte und ohnmächtig der Sünden Last zu töten sank Sie auf ihre Knie und weinte. Sie zog auch das kurze Röckchen aus und blieb so völlig entblößt und nackt, kniehend mit beiden Händen vor ihr Gesicht haltend weinend am Boden.

Wut und erbarmungslose Rache sollten den massiv großen Fels gegen den Himmel geworfen sein, damit dieser herniederfalle zur Erde auf die Häupter derer die Schuld an sich tragen. Doch Kyra weinte fürchterlich, ihr Hals war wie zugeschnührt und ihr Herz schmerzte brutal. Sie war sehr erschöpft und kauerte sich in sich weinend zusammen, als es ihr schwarz vor Augen wurde.

Als Kyra wieder zu sich kam, sich aufrafte und sich umschaute schwommen düstere Wolken über ihr zusammen und ein nasser Schwall von Regen prasselte hernieder. Um ihr sammelten sich eine Hand voll junger Leute deren Gesichtsausdruck gezeichnet von Furcht waren. Kyra winkte ihnen zu ihr zu folgen auf einen geschlungenen alten Pfad irrend duch den dichten naß vollgesogenen mit Moos bedeckten Nadelwald, deren Bäume eher kümmerlich, teils kahl dastanden. Es war ein sehr alter Pfad eines sehr alten Äons von ein dutzend Tausend Jahren das durch schlammiger Fäulnis durchdrungen war. Kyra und ihre Begleiter kamen zu einer Lichtung wo daselbst wilde Tiere zum Sprung bereit vor ihnen hockten, bereit gierig nach ihren Fleisch mit reißenden Zähnen und scharfen Klauen und Pranken, sie zu packen um ihre schwachen Leiber zu zerreißen. Blankes Entsetzen zeichnete sich in ihren Gesichtern ab, doch Kyra beruhigte ihre Begleiter, indem Sie die wilden Bestien direkt in ihre Antlizer schaute und der Geist voller Zorn eindringlich warnend blitzte. Die wilden Bestien bäumten sich erschrocken auf und wichen vor der kleinen Gruppe und Kyra zurück. Kyra ermahnte ihre Begleiter nicht ihrer Furcht wegen, belehrend flüsterte Kyra berührend ihrer neuralen Bahnen nicht dem Unglauben anheimzugefallen, denn sonst verlieren sich ihr Weg Kyra zu folgen aus dem Dickicht der irren schlangenförmigen alten Pfade. Kyra streckte ihren rechten Zeigefinger zeigend auf den Pfad aus denen Sie und ihre Begleiter kamen und obwohl sehr gewagt, wegen der Gefahr eines gewaltigen unkontrollierten Sturmes, fing Kyra an mit ihren Finger zu kreisen das ein kleiner Wirbel entstand und sich in einem wilden Strom ausbreitete. Wenn der Raum sich nicht mit einem anderen verschachtelt findet, so bedarf es in den allerseltesten Fällen einer Not sich ein kleines Tor zu schaffen, um nicht der Versuchung zu gefallen den alten Pfad zurück zu wandern, weil dieser sonst todbringend verderbend die Sinnenblätter welken läßt.

Kyra und ihre Begleiter gelangten unbeschadet durch den zeitenlosen Wirbel auf einen weichen Grund in einem sonnigen lichten Wald mit jungen laubbedeckten Bäumchen. Kyra war freudig überrascht als Sie erblickte wie sich ihre Begleiter in androgyn weibliche Wesen gewandelt hatten. Kyra vernahm aus der Ferne des kleinen Waldes wildes Geschrei einer widen Meute von niederträchtigen Gestalten, die eilends sich anschickten Kyra und ihre Begleiter zu folgen. Mordlüsternd mit düsteren Geschrei hasteten sie durch den kleinen Wald in Richtung von Kyra und ihre Begleiter, und Kyra sah wiederum in ängstliche Gesichter ihrer Begleiter und wie sich ein Bleigewicht auf ihre Gemüter legte. Kyra winkte mit ihrem rechten Arm ihr zu folgen, denn nur Sie könne die mordlüsternde Meute trickreich von ihren schändlichen Plan abhalten und die Meute in ihre eigene Irre führen, sich selbst in den weichen Boden des kleinen Waldes hinein sinken zu lassen. Kyra führte ihre Begleiter zu einem kleinen Flüßchen und half ihre Begleiter einzeln nacheinander auf die gegenüberliegende Seite auf einen kleinen mit üppig Grün bewachsenen Hügel, und folgte als letzte mit einem leichten Sprunge ihnen nach.

Traumgewaltig offenbaren sich Schatten durch millionen ungezählten Farben ineinender fließend webend als geheime Tore von einer Dimension in eine nächste Dimension. Was den Menschen dunkel gar schwärzlich erscheint, ist nicht tatsächlich dem finsterlichen eigen geschwängertes Licht der Verderbnis. Das buntfarbene Licht der millionen und abermillionen Farben durchdringt zart leuchtend jeden winzigsten stofflichen Gedanken und es ranken sich synaptisch unbekannte Sphären durchwirkt von seidigen Traumnetze von Auren zu Auren. Die zeitliche Messung die linear ihren Pfad zieht kennt nur einen Anfang und auch nur ein Ende. Der Anfang taucht ein in das schwärzliche Vergessen, wärend das Ende sich in einem Nebel verliert und nicht mehr sein wird. Die Zeitglocke jedoch bindet den Anfang und das Ende, wobei der Anfang sich fortwärend Wandelbar erhält und das Ende sich mit dem Anfang vermählt und so die Zeitglocke sanft aufhebt, wie eine Seifenblase die sehr langsam und doch stetig sich auflöst in das ewige Vergessen. Das zukünftige wird nicht gefunden auf dem Weg vom Anfang das das Ende berührt, oder sich das Ende vom Anfang löst, denn es ist nur ein Kreis durch dem beide gebunden sind. Natürliche Selektion bleibt ohne Funktion und endet im chaotischen ungeordneten Schlamm, weil es gewollte Absicht und Plan ist künstlich zu erschaffen. Zeitreisen und Zeitsprünge geschehen nicht nach der Zahl von meßbaren Metern auf einem Lineal, sie bestehen Zeitunabhängig oberhalb drehend am Firmament. Doch dies bleibt ein Geheimnis nur für die des rechten Herzens, wie ein kosmisch magnetisch fliegend schwebender Stein, gesteuert von Fünf kosmischen Wesen, nur durch ihrer Auren berührte Hand.

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