Das Universum das Atom
Nur noch dem Schreiben das dünkt mir der Wunsch nach Vollendung der gezogenen Bahn, dies als letztes zu erreichen mit der Sinnenkraft, phantasiereich mit unzgezählten bunten Farben, dies zu beschreiben sinnt mir der Plan.
Schau ich hinaus aus der Welten Grenzen, so offenbart sich mir eine kleine Ewigkeit einer hemisphärischen Ganzheit in dieser sich große und kleine hölzerne Spinnräder silberne Fäden auf ihren Achsen drehen. Es sind Träume, Gedanken und der Sinne Vielfalt gänzlich ohne Schatten funkelnd vom goldenen Lichte erhellt.
Träume und Traumdeutung verlieren an Bedeutung, bewegen sich nicht mehr in symbolischen Dogmen der Erstarrtheit, fließen ineinander und vermischen sich einheitlich, wie der Raum in den Raum sich verschachtelnd wieder findet. Zeit fließt nicht linear und dehnt sich nur soweit in den Raum aus, wie der Mensch das Universum nach Zeit berechnet. Denn es war nicht der Baum die verbotene Frucht die zum Aufstande führte, weil es den Menschen dünkte sich ein Bildnis ihm gleich zu erschaffen, damit seine Nacktheit so verborgen werde. Der Mensch stellte sich so in des Bildnis Schatten und die Zeit begann zu atmen.
Die verbotene Frucht die reife Olive, sie war Grün köstlich und reichhaltig an Sinnen und doch nur Empörung, kein Aufstand zuwieder des lebendigen fließens der Ewigkeit.
Die Zeit ist lediglich nur die Blase die plötzlich zur festgelegten Stunde zerplatzt und in sich zusammenfällt. Hat der Mensch den ausgedehnten Raum nach seiner Mathematik berechnet, so wird all das zu ihm zurückfallen, auf ihn stürzen, Sterne aus ehernem Gestein.
Religionen die sich der Mensch erdachte sind aus dem gleichen ehernen und kosmischen Staub erschaffen und wird in nur einer Stunde durch die Sonnenstrahlen rasch schmelzen und in den flammenen Fluß dahinfließen, hinab in den feurigen Ozean dem grundgestzten Kelch der Erde.
Jedes Universum bestehend aus Fünf kosmischen großen Hallen, vermag der Mensch nicht wirklich zu messen, da sein Geist sich vermessen einfältig denkt. Was wünscht sich der Mensch die Finsternis herbei? Meint der Mensch seine Nacktheit gänzlich in ihr zu verhüllen?
Engel die den Menschen begleiten begehren nicht nach Flügeln die sie tragen, Engel sind schwebende Wesen und der Schutz der Gedanken, damit die Sinne unbeschädigt bleiben. Engel sind des Menschen liebste Umarmung und tragen ihn über klaffende Abgründe, sie sind ein kleines Licht das den Menschen wohl geleitet zu den höheren Sphären, zeitenlos zu einem neuen Regenbogen hindurch in ein neues ewiges Land.
Stählerne Gitter werden durchbrochen, aus ihrer betonzementierten Halterung gerissen und der Baum dessen Äste kahl im Lichtstrahl der Sonne gestreichelt, zeigen Himmelwärts wie knöchernde Finger zeichnend Tausende Äonen. Weil nur wer sich in Religionen ergötzt, sieht nicht die prophetischen Sphären zwischen den einzelnen Gabelungen des einen Stammes. Und dort wo die Krone am ersten Himmel reicht ergibt es sich ein gleitender Übergang zu den Himmeln endlos scheinend, wo der Erdkern keine Kraft und die äußeren Hemissphären nicht an den Himmelstoren ziehen. Klarheit um Klarheit erstrecken sich die Himmelssphären um eine endlose Ewigkeit zur anderen horizontenlos aneinander und dessen azurnen Licht durchdringend das Auge nicht blendend. Das gesprochene Wort nicht raunend, auch nicht der Hand führend, weil der Geist lenkent die Himmel schwebend durchtanzt. Wolkenlos und gänzlich ohne Winde spürend gleitet der Körper in seiner Form durch sanfte melodische Klänge harmonischer Farben grenzenlos an jedem Ort oberhalb der terristischen Ebenen von Kontinent zu Kontinent.



























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